Erste Herausforderung …

Erste Herausforderung …

Schiss vor der ersten Fahrt …

 

Eine Herausforderung hatte ich zusätzlich noch zu bestehen. Da ich auf meiner langen Reise  mobiler sein möchte und nicht immer mit dem Camper in die Städte, zum Einkaufen oder sogar zum Kunden fahren muss, habe ich mir einen Roller zugelegt. Nun muss ich zugeben, dass ich bis dato höchstens mal vor gefühlten 30 Jahren auf dem Sozius gesessen habe. Gelenkt habe ich so ein Fahrzeug noch nie. Nun werden einige schmunzeln und sagen: „Das ist doch easy!“. Vielleicht für andere. Obwohl ich seit vielen Jahrzehnten Auto fahre und viel mit dem Rennrad und Mountainbike unterwegs war, hatte ich doch einen ziemlichen Respekt vor einem so schweren Teil. Zudem sehe ich mich als Verkehrsteilnehmer in der Verantwortung, dass ich ein solches Fahrzeug auch sicher führen kann.

Deshalb habe ich mich auch nicht gescheut, vorher ein paar Fahrstunden zu nehmen. Das hat mir wirklich viel gebracht und ich weiß jetzt, worauf ich achten muss. Jetzt gilt: Üben üben üben … Jeden Tag eine Runde durch das Industriegebiet, kleine und enge Kurven fahren und auch das Ausschalten des Blinkers nicht vergessen 😉 Die Koordination Hirn und Körper wird durch häufiges Üben gestärkt und führt hoffentlich bald zum Erfolg 😉

Womit ich mal wieder andere motivieren will, Dinge zu tun, die sie noch nie getan haben. Egal in welchem Alter. Man kann immer dazulernen!

Roller Fahrt
Die ersten Vorbereitungen

Die ersten Vorbereitungen

Die Märzsonne scheint und ….

 

die Kartons stehen schon bereit, um meinen ganzen Kram einzulagern. Allerdings gibt es noch vieles für die anstehende Veränderung meines digitalen Nomadenlebens zu erledigen. Zuallererst widme ich mich den anstehenden Themen für meine Kunden. Danach kommt die Planung für mein zukünftiges Zuhause auf den wenigen Quadratmetern in meinem Van. Damit ich dabei den Überblick behalte, nutze ich ein Kanban-Board. Dort gibt es drei Spalten: In Planung – In Bearbeitung – Erledigt. Täglich wachsen die Zettel auf dem Board. Aber nur so fühle ich mich gut und sicher, nach Möglichkeit nichts oder nur wenig zu vergessen.

Ist schon ein aufregendes Gefühl. Wenn ich so zurückdenke, dann bin ich von 180 qm auf 110, von 110 auf 75, von 75 auf 55 umgezogen und ziehe jetzt auf … Tata …. 8 qm!!! Das wird eine echte Herausforderung. Allerdings hat sich bei mir in den letzten Jahren das Gefühl „weniger ist mehr“  sehr verstärkt. Hat schon mal den Vorteil, dass man nicht immer am Suchen ist. „Wo ist denn … schon wieder?“

See und erste Blüten
Freiheit auf 4 Rädern

Freiheit auf 4 Rädern

Warum bin ich unterwegs?

Bewegung ist für mich etwas Grundlegendes in meinem Leben. Dies habe ich für erst wirklich erkannt, als ich vor ein paar Wochen morgens um 6.00 Uhr am Strand von Valencia stand – mit Blick auf den geschäftigen Hafen. Als ich mich vor über 30 Jahren selbstständig als Trainerin und Coach gemacht habe, hatte ich eine Bild meiner Reise vor Augen:

„Ich springe in eiskaltes Wasser mit vielen Eisbergen. Aber ich weiß, ICH KANN GUT SCHWIMMEN!“

Die Wellen am Strand von Valencia haben mich wieder daran erinnert, wie mutig ich damals meiner inneren Stimme gefolgt bin, obwohl ich die besten Jobangebote hatte. Jetzt, 30 Jahre später, einen Sohn alleine großgezogen, starte ich für mich auf meine nächste Heldenreise. Es kommt also wieder die Freiheit und Unabhängigkeit in mein Leben. Keine Ahnung, wie es laufen wird. Als unverbesserliche Optimistin bin ich da ganz zuversichtlich. ich vergleiche mich auch gerne mit einem Stehaufmännchen. Egal, was mich gerade umhaut, ich stehe immer wieder auf.

Eisberge